Studiengang Allgemeine Rhetorik [Master]

Studiengang Name Englisch:General Rhetoric
Abschluss:Master
Abschlussbezeichnung:Master of Arts
Studienbeginn:ws/ss
Regelstudienzeit (Semester):4 Semester
Vorpraktikum erforderlich:nein
Zulassungsbeschränkung:ja
Zugangs-/Zulassungsvoraussetzung: Hochschuleigenes Auswahlverfahren
Unterrichtssprache: Deutsch
Auslandssemester vorgesehen:nein
Praxissemester vorgesehen:nein
Internationaler Studiengang:nein
Berufsbegleitender Studiengang:nein
Schwerpunkte:Rhetorik - Eine Disziplin zwischen Theorie und Praxis Das Studium der Allgemeinen Rhetorik an der Universität Tübingen dient sowohl der theoretischen als auch der praktischen Ausbildung der Studierenden. Zu den wichtigsten Themen des Studiums zählen: - Geschichte und Theorie der Rhetorik - Rhetorische Textanalyse und -interpretation - Angewandte Rhetorik Die antike Rhetorik bildet dabei die systematische Grundlage des Studiums. Sie hilft, die zahlreichen Forschungsansätze neuerer Art von der Semiotik über die Argumentationsanalyse bis zur Gesprächspsychologie zueinander in Beziehung zu setzen und in ihrer Entwicklung einzuschätzen. Zudem begründet sie die konsequente Ausrichtung des Studiums auf Theorie und Praxis. Geschichte und Theorie der Rhetorik Die Beschäftigung mit der Geschichte und Theorie der Rhetorik ist Voraussetzung für die wissenschaftliche Arbeit und die fundierte Praxis. In den Lehrveranstaltungen untersuchen die Studierenden die unterschiedlichsten rhetorischen Theorien und Modelle und stellen die Ergebnisse in Referaten und Hausarbeiten vor. Dabei erwerben sie Kenntnis der antiken Rhetorik, beschäftigen sich mit mittelalterlicher und barocker Beredsamkeit sowie mit der Rhetorik des 18. Jahrhunderts und der zeitgenössischen Rhetoriktheorie. Zudem vermitteln die am Seminar für Allgemeine Rhetorik angebotenen Veranstaltungen auch Wissen in zahlreichen neueren Forschungsgebieten, wie Text- und Argumentationstheorie, Semiotik, Psychologie und Medienwissenschaft. Die Studenten lernen das System der Rhetorik in seinen unterschiedlichen historischen Ausprägungen kennen und entwickeln die Fähigkeit, kommunikative Probleme mit Hilfe des Instrumentariums der Rhetorik zu analysieren und zu interpretieren, ob es Redesituationen zu beschreiben, literarische Texte sub specie rhetoricae zu betrachten oder Formen moderner medialer Kommunikation zu untersuchen gilt. Textanalyse und -interpretation Die Rhetorik stellt zahlreiche Methoden und Techniken zur Interpretation und Bewertung von Texten aller Art zur Verfügung. Der rhetorischen Analyse zugänglich sind nicht nur Reden und Gespräche, sondern auch literarische Werke, Hörspiele, Filme oder Fernsehproduktionen. Ziel der Ausbildung in rhetorischer Textanalyse und -kritik ist, den Studierenden die Fähigkeit zu vermitteln, alle sprachlichen Äußerungen abhängig von ihren Entstehungsbedingungen und ihren Wirkungsabsichten verstehen und bewerten zu können. Angewandte Rhetorik In Praxisseminaren lernen die Studierenden, sich wirkungsvoll und angemessen auszudrücken. Rhetorische Fertigkeiten werden für die verschiedensten Medien vermittelt: freie Rede und Gesprächsrhetorik stehen somit genauso auf dem Programm wie das Verfassen literarischer Texte oder die Konzeption und Umsetzung von Radioreportagen und Fernsehfilmen. In der praktischen Ausbildung der Studenten setzt das Seminar für Allgemeine Rhetorik namhafte Schriftsteller, Redenschreiber, Zeitungs- und Fernsehjournalisten ein, um eine berufsnahe Ausbildung zu gewährleisten. Ziele der rhetorischen Ausbildung Durch die Verbindung von theoretischer und praktischer Ausbildung vermittelt ein Studium der Rhetorik die Möglichkeit, in einer Vielzahl von Berufsbereichen zu reüssieren: ob als Journalist oder Rhetoriklehrer, als Unternehmensberater oder Wissenschaftler. Rhetoriker finden auf vielerlei Wegen ihren Platz im Arbeitsmarkt, denn das Studium vermittelt ein interessantes Profil von Kompetenzen: - ausgezeichnete Ausbildung der Urteilsfähigkeit zur Bewertung sozialer Interaktionsprozesse und zur Planung und Realisierung strategischem Handelns - gründliche Kenntnis der europäischen Geistesgeschichte, die über Jahrhunderte rhetorisch geprägt ist, da die Rhetorik das neben der Philosophie wirkungsmächtigste abendländische Bildungssystem ist - die Fähigkeit, Texte kreativ zu produzieren und zu interpretieren - das Verständnis historischer Veränderungen der Kommunikationsformen und die Fähigkeit, für die verschiedenen Medien angemessene Texte zu verfassen - das Rüstzeug, um Argumentationen zu analysieren, zu bewerten und zu entwickeln - technische Kenntnisse über Produktionsprozesse in den unterschiedlichsten Medien von Zeitung bis Internet - weitreichende Erfahrungen in den Spielarten verbalen Kommunizierens (Rede, Fachvortrag, Gespräch, Diskussion, Verhandlung)
Fächergruppe:Geisteswissenschaften
Studienbereiche:Allgemeine und vergleichende Literatur- und Sprachwissenschaft
Hochschulart:Universität
Stadt:Tübingen
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