Studiengang Computerlinguistik [Bachelor]
| Studiengang Name Englisch: | Computational Linguistics |
| Abschluss: | Bachelor |
| Abschlussbezeichnung: | Bachelor of Arts |
| Studienform(en): |
Vollzeit |
| Studienbeginn: | ws/ss |
| Regelstudienzeit (Semester): | 6 Semester |
| Vorpraktikum erforderlich: | nein |
| Zulassungsbeschränkung: | nein |
| Zugangs-/Zulassungsvoraussetzung: | |
| Zulassung Sprache: | Kenntnisse der englischen Fachsprache und einer weiteren historischen oder modernen Fremdsprache |
| Unterrichtssprache: |
Deutsch Englisch |
| Auslandssemester vorgesehen: | nein |
| Praxissemester vorgesehen: | nein |
| Inhalte des Studiengangs: | Die Computerlinguistik untersucht, wie menschliche Sprache automatisch verarbeitet und interpretiert werden kann. Sie erforscht die mathematischen und logischen Eigenschaften natürlicher Sprache und entwickelt algorithmische und statistische Verfahren zur automatischen Sprachverarbeitung. Die Verarbeitung menschlicher Sprache durch Computer ist allgegenwärtig in der Informationsgesellschaft. Smartphones müssen die Bedeutung von Spracheingaben erfassen, maschinelle Übersetzungen helfen uns, zu kommunizieren, und Informationen müssen aus großen Datenmengen extrahiert und zusammengefasst werden. Die Computerlinguistik befasst sich mit der Entwicklung und Untersuchung von Methoden, die diese und viele andere Anwendungen ermöglichen. Dies reicht von grundlegenden linguistischen Problemstellungen wie des Modellierens von Wortbedeutungen und des Erkennens der grammatischen Struktur von Sätzen bis hin zu komplexen Anwendungen wie maschinelle Übersetzung oder der Überprüfung der faktischen Richtigkeit von Aussagen. Hierbei werden statistische und informatische Verfahren benutzt, wie beispielsweise neuronale Netze oder Verfahren aus der Logik. Die Computerlinguistik leistet deshalb wichtige Beiträge zur Weiterentwicklung der künstlichen Intelligenz und ist Innovationstreiber auf diesem Gebiet. Besonderheiten und Merkmale Die Computerlinguistik in Heidelberg legt Wert auf eine praxisnahe Ausbildung der Studierenden und auf eine frühzeitige Einbindung in die Forschung am Institut. Diese Kenntnisse kommen den Studierenden sowohl bei Beschäftigungen in der Industrie als auch in der Forschung zu Gute. Die praxisnahe Ausbildung wird durch verpflichtende Programmierkurse, Softwareprojekte und Berufspraktika sichergestellt. In der Rhein-Neckar-Region finden sich viele Praktikumsstellen mit computerlinguistischem Bezug. Auch Abschlussarbeiten können die Studierenden in Kooperation mit Firmen und anderen externen Partnerinstitutionen schreiben. Die frühzeitige Einbindung der Studierenden in die Forschung ist durch die Arbeit als wissenschaftliche Hilfskräfte in Forschungsprojekten und durch Teilnahme an Forschungsseminaren möglich. Da die Forschung am Institut thematisch breit aufgestellt ist, gibt es hier vielfältige Möglichkeiten. Regelmäßig bietet das Institut auch Vortragsreihen von bekannten, externen Wissenschaftlerinnen zu aktuellen Themen der Computerlinguistik an. Weiterhin existieren Kooperationen mit Forschungsinstituten in der Region. Schließlich besteht eine enge Verzahnung mit verwandten Instituten innerhalb der Universität wie dem Institut für Informatik, was auch über eine Zusammenarbeit im interdisziplinären Zentrum für Wissenschaftliches Rechnen (IWR) erreicht wird. Regelmäßig finden zudem interdisziplinäre Lehrveranstaltungen statt. Forschung Das Spektrum der computerlinguistischen Forschung in Heidelberg reicht von der Untersuchung grundlegender computerlinguistischer Fragestellungen bis hin zur Entwicklung vielfältiger Anwendungen. In der Grundlagenforschung finden dabei linguistische Forschungsfragen, beispielsweise aus Semantik und Diskurs, ebenso Beachtung wie Probleme auf den Gebieten der KI-Forschung und des maschinellen Lernens. Auf der Anwendungsseite deckt das Institut von der maschinellen Übersetzung über Frage-Antwortsysteme, automatische Textzusammenfassung und Argumentanalyse bis hin zur Anreicherung von Wissensdatenbanken ein breites Spektrum aktueller Forschung ab. Enge Kooperationen bestehen mit den Informatik-Instituten in Heidelberg und Darmstadt, dem Institut für Deutsche Sprache in Mannheim, sowie dem interdisziplinären außeruniversitären Forschungsinstitut für Informationstechnik „Heidelberger Institut für Theoretische Studien" (HITS gGmbH) der Klaus Tschira Stiftung. Dieses besitzt unter anderem Forschungsabteilungen zu den Bereichen Computerlinguistik, Statistik und Bioinformatik. Berufsfelder Absolventinnen und Absolventen finden Beschäftigung in der Industrie: der Forschung: Abschlussvarianten 100%; 75%; 50%; 25% (An der Universität Heidelberg ist es im Bachelorstudium möglich, ein Fach mit 100% oder zwei Fächer zu je 50% oder ein Fach zu 75% und ein weiteres Fach zu 25% zu studieren.) |
| Internationaler Studiengang: | ja |
| Auswahlsatzung | |
| Fächergruppe: | Geisteswissenschaften: Sprach-, Medien- und Kulturwissenschaften |
| Studienbereiche: | Allgemeine und vergleichende Literatur- und Sprachwissenschaft |
| Hochschulart: | Universität |
| Studienort: | Heidelberg |
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