Studiengang Deutsch als Zweitsprache: Sprachdiagnostik und Sprachförderung [Bachelor]

Studiengang Name Englisch:German as a Second Language: Language Diagnostics and Language Development
Abschluss:Bachelor
Abschlussbezeichnung:Bachelor of Arts
Studienbeginn:ws
Regelstudienzeit (Semester):6 Semester
Vorpraktikum erforderlich:nein
Zulassungsbeschränkung:ja
Zugangs-/Zulassungsvoraussetzung: Hochschuleigenes Auswahlverfahren
Unterrichtssprache: Deutsch
Auslandssemester vorgesehen:nein
Praxissemester vorgesehen:nein
Besonderheiten:Weitere Informationen zum Studieninhalt und zur Studienorganisation finden Sie auch in unserem Studiengangsflyer : http://www.uni-tuebingen.de/de/32738
Internationaler Studiengang:nein
Berufsbegleitender Studiengang:nein
Schwerpunkte:Der Studiengang 'Deutsch als Zweitsprache: Sprachdiagnostik und Sprachförderung' führt jüngste Erkenntnisse aus der Linguistik, der Spracherwerbsforschung, der Psychologie, der Neurologie und der Pädagogik zusammen und macht sie für die Sprachförderung in Deutsch als Zweitsprache nutzbar. Gerade in diesem Bereich benötigt die Gesellschaft in vorschu­lischen, schulischen und außerschulischen Institutionen dringend spezifisch ausge­bildetes Personal. Um Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund adäquat in ihrer Sprach­entwicklung zu fördern, bedarf es neben sprachlichen (phonologischen, seman­tischen, mor­pho­logischen, syntaktischen, pragmatischen, typologischen) und entwick­lungs­psycho­lo­gischen Kennt­nissen auch Kompetenzen im Umgang mit diagnos­tischen Verfahren zur Bestimmung des Sprachstands und seiner Entwicklung sowie Kenntnisse über Erwerbs­verläufe im frühen Zweit­spracherwerb und über Voraussetzungen und Rahmenbedingungen des Sprach­erwerbs. Der DaZ-Studiengang ist so konzipiert, dass zunächst das sprachwissenschaftliche Fundament gelegt wird. Hierauf aufbauend werden sprachanalytische Fähigkeiten bezogen auf verschiedene Spracher­werbsszenarien weiter ent­wickelt. Um dabei auch die Herkunfts­spra­chen in einen gesamt­heitlichen Sprach­förder­prozess einbe­ziehen zu können, werden die Studie­renden anhand verbreiteter Migran­ten­sprachen (insb. Tür­kisch, Russisch) an sprachtypo­logische Analysen herangeführt. Parallel zu den linguistischen Inhalten wird in den ersten beiden Studienjahren ein breites Grundlagenwissen in den Bereichen Sprachentwicklung, Sprachförderung und Sprachdiagnostik gelegt sowie im dritten Studienjahr zu Methodik und Statistik. Die Studierenden erwerben das nötige Fachwissen, das methodische Handwerkszeug und das didaktische Know-how, um eine altersgerechte Sprachförderung planen, durchführen und evaluieren zu können.
Fächergruppe:Geisteswissenschaften
Studienbereiche:Germanistik (Deutsch, germanische Sprachen ohne Anglistik)
Hochschulart:Universität
Stadt:Tübingen
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