Lebenslanges Lernen: Wissenschaftliche Weiterbildung
Gesellschaft und Arbeitswelt sind einem ständigen Wandel unterworfen. Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz, neue Mobilität oder der Klimawandel verlangen innovative Lösungen – und damit neue Kompetenzen in Wirtschaft und Gesellschaft. Die wissenschaftliche Weiterbildung ist von zentraler Bedeutung für das lebenslange Lernen und hilft, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Die Hochschulen haben dies erkannt und etablieren sich als Orte lebenslangen Lernens.
Die Angebote der Hochschulen orientieren sich eng an den Bedarfen aus Wirtschaft und Gesellschaft und reichen von berufsbegleitenden Studiengängen bis zu flexiblen, modular aufgebauten „Bildungsnuggets“ unterhalb der Studiengangebene . Neben weiterbildenden Bachelor- und Masterstudiengängen stehen zahlreiche Kontaktstudien zur Verfügung, die mit Zertifikatsabschlüssen enden. Für sie können Leistungspunkte (ECTS) vergeben werden – anrechenbar auf ein späteres Hochschulstudium.
Das Wissenschaftsministerium unterstützt die Hochschulen hierbei in vielfältiger Weise: Seit dem 01.07.25 betreibt die aus Landesmitteln finanzierte Geschäftsstelle SÜDWISSEN die Plattform Südwissen, ein digitales Schaufenster für wissenschaftliche Weiterbildung in Baden-Württemberg. Mit nur einem Klick erhalten Interessierte einen Überblick über das gesamte Weiterbildungsangebot der Hochschulen in Baden-Württemberg.
Zur dauerhaften Unterstützung vor Ort sind vier Weiterbildungskoordinatoren in den Regierungsbezirken tätig. Sie beraten Hochschulen, nehmen Weiterbildungsbedarfe aus Wirtschaft und Gesellschaft auf, unterstützen organisatorisch und rechtlich und fördern die Vernetzung.
Die Evaluationsagentur Baden-Württemberg vergibt das Qualitätssiegel für Angebote der akademischen Weiterbildung und führt entsprechende Zertifizierungsverfahren durch.
Auch kooperiert das Wissenschaftsministerium eng mit der Servicestelle HOCHSCHULEWIRTSCHAFT "Servicestelle HOCHSCHULEWIRTSCHAFT", die gemeinsam mit dem Bildungswerk des Arbeitgeberverbandes Südwestmetall ins Leben gerufen wurde.
Mit einer ESF-Förderlinie unterstützt das Land die Identifikation von Weiterbildungsbedarfen zu Zukunftsthemen und die Qualifizierung von Fachkräften. Aktuell werden in diesem Rahmen 12 Hochschulen gefördert.




